Equator D5

Zugegeben, ein Paar Aktivmonitore im niedrigen Preissegment mögen auf den ersten Blick niemanden vom Hocker reißen, weiß man aber, dass hinter den Equator Audio D5 mit Ted Keffalo einer der renommiertesten Entwickler für Studio-Monitore steckt, den die Branche kennt, horcht man schon eher auf.

2016 01 20 Equator Audio D5 Focus Front Foam LeftUnd schaut man sich neben den technischen Daten auch die ersten Rückmeldungen von Anwendern an, wird schnell klar, dass mit den D5 ein echter Knüller über den Atlantik kommt, der so perfekte Abhörbedingungen schafft, wie man es sich bei diesem Preis nicht im Ansatz zu träumen wagen würde.

Die D5 sind genau die richtige Wahl für Produzenten und Musiker, die eine kompakte und dennoch akkurat klingende Referenz-Monitor-Lösung sowohl als Haupt- oder als Zweitabhöre suchen. Auch überall da, wo auf engstem Raum sehr genau und mit voller Frequenzwiedergabe gemixt werden muss (z.B. Schnittplätze, mobile Regie, On-Location), sind die D5 die perfekte Wahl.

Bei der Entwicklung war für Equator Audio klar, dass mit der D5 ein Monitor für Profis entstehen sollte, der mit einem Paarpreis von unter 600,00 Euro bezahlbar bleibt. Um diese Preisgrenze einzuhalten, hat man sich für den Direktvertrieb mit reduzierten Vertriebsmargen entschieden.

„Dadurch, dass wir weniger verdienen, können wir deutlich bessere Komponenten in den D5 verwenden, warum sie um so vieles besser klingen und eher an Monitore in der 750-Euro-Klasse erinnern“, verrät Ted Keffalo das Geheimnis hinter dem günstigen Preis der D5. Bei Equator-Audio ist man so überzeugt von der Qualität der Monitore, dass Käufer sogar ein erweitertes Umtauschrecht von 4 Wochen bekommen. „Die Monitore sind richtig klasse, aber testen kann man das am besten in seinem gewohnten Umfeld“, verrät Ted Keffalo. „Deswegen können sich unsere Kunden auch Zeit lassen für ihre Entscheidung. Und ich kann verraten, dass wir noch kein einziges Paar zurückbekommen haben“, fügt er zufrieden hinzu.

Equator Audio D5 BackDie neuen D5 – der Name steht übrigens für „Direct 5“, da die Monitore sowohl im Nahfeld als auch im Direktfeld einsetzbar sind – eignen sich für den professionellen Einsatz im Recording-Studio. Schon bei ihrer extrem erfolgreichen Markteinführung in den USA haben sie für mächtigen Wirbel gesorgt. Medien und Anwender sind begeistert von der unbeschreiblich sauberen Bass-Wiedergabe, die die D5 bieten. Auch die sehr angenehmen und dennoch analytischen Mitten fallen sofort auf, wenn man zum ersten Mal mit den D5 arbeitet.

Besonderes Augenmerk hat man bei Equator Audio auf verschiedene Konstruktionsdetails gelegt, um eine maximale Klangperformance zu erreichen. Bei der Anordnung des 1“ Seiden-Tweeters und des 5,25“-Woofers wurde ein koaxiales Design gewählt, das besonders im Direktfeld deutliche Vorteile mit sich bringt. Der Frequenzgang reicht von 53 Hz bis 20 kHz. Für den Antrieb der Speaker sorgten zwei völlig neu entwickelte Digital-Verstärker mit insgesamt 100 Watt (2 x 50 Watt RMS). Dank des internen DSPs sind dabei verschiedene Settings möglich, um die D5 an unterschiedliche Abhörsituationen anzupassen. Eingangsseitig bietet die D5 symmetrische XLR- und 6,3-mm-Klinkeneingänge und einen Wahlschalter für den Aufstellungsort. Je nach Situation (Ecke, Wand, frei im Raum) lässt sich der Monitor so perfekt an die Raumakustik anpassen. Nicht nur das komplette Gehäuse ist aus Holz gefertigt, sogar das Frontgitter wird aus Holz hergestellt. Die 1,75“ großen Resonanzöffnungen auf der Vorderseite garantieren eine exakte und sehr erstaunliche Basswiedergabe für eine Box dieser Größe. Dank der vorderseitigen Platzierung der Resonanz-Öffnungen können die D5 auch ohne klangliche Einbußen direkt von einer Wand aufgestellt werden.

Das koaxiale Speaker-Design liefert eine unvergleichliche Präzision und Genauigkeit im Mittenbereich. Besonders im komplexen Abschnitt zwischen 900 Hz und 3 kHz, in dem Gitarren, Stimmen, Streicher, Bläser, und Hallfahnen zu finden sind, sorgen die D5 mit ihrer sehr klaren und extrem genauen Wiedergabe dafür, dass jede mögliche unerwünschte Klangabweichung sofort erkannt wird. Gematchte Lautsprecher sorgen für ein perfektes Stereobild.

Wie in der Q-Serie kommen auch in der D5 die speziell entwickelten koaxialen Zero-Point Reference™-Speaker mit digitaler Überwachung zum Einsatz. Über den internen DSP werden zudem mögliche Unterschiede von linker und rechter Seite ausgeglichen, was für eine absolut klangtreue Wiedergabe sorgt. Dank einer Verstärkerleistung von 100 Watt (2 x 50 Watt RMS) und einem Schalldruck von 103 dB SPL bieten die D5 zudem noch genügend Lautstärkereserven

Direktfeld-Monitoring
Es ist bekannt, dass der Raum beim Monitoring einigen Einfluss auf den Gesamtklang hat und, bedingt durch Reflektionen, die sich mit Direktsignalen überlagern können, ergeben sich deutliche Abweichungen vom eigentlichen Klangmaterial. Gerade bei der Beurteilung von Mixen ist das keine gute Ausgangssituation. Je größer der Hörabstand wird, umso mehr Anteile an Raum-Reflektionen kommen in das Gesamtklangbild. Allerdings können ein cleverer DSP-Einsatz oder entsprechende bauliche Maßnahmen dazu beitragen, diese Effekte zu minimieren.
Deswegen gibt es zunehmend mehr Produzenten und Musiker, die mit Direktfeld-Monitoring arbeiten, bei dem der Hörabstand zum Studio-Monitor entsprechend gering ist und somit der Anteil der Raumreflektionen vernachlässigbar wird. Damit das gelingt, müssen Monitore entsprechen konstruiert sein. Viele Hersteller bauen ihre Monitore so, dass tiefe und hohe Frequenzen erst die optimale Performance liefern, wenn ein gewisser Hörabstand gegeben ist.
Dank ihrer Konstruktion lassen sich die D5 sowohl im Nahfeld als auch im Direktfeld einsetzen, denn der Hörabstand kann bei koaxialer Bauweise deutlich geringer sein, als bei der klassischen Tweeter-über-Woofer-Konstruktion.

Bonedo:
"Mit der Equator D5 erhält man einen kleinen, aber feinen, soliden und ehrlichen Nahfeldmonitor, der aufgrund seiner Koaxial-Bauweise und digitalen Abstimmung mit einer beeindruckenden Stereobühne aufspielt und eine besonders hohe Auflösung in dem für Sprache, Gesang und Gitarren wichtigen Mittenbereich vermittelt, den es so in dieser Preisliga eher selten zu finden gibt."

Das Magazin Beat sagt zu den Equator D5: 'Die D5 haben das Zeug, sich als neuer Standard für Hobby- und semiprofessionelle Studios zu etablieren. Trotz ihrer geringen Größe und dem schmalen Preis liefern sie über einen weiten Frequenzbereich ehrlichen Sound.'

Electronic Musician schreibt über die D5:
"...if there’s a better speaker that’s even close to this price range, I haven’t heard it. The midrange has excellent definition, particularly in the upper mids—they’re smooth and non-fatiguing. The bass is superior to the response you’d expect from a 5.25" speaker in a small cabinet…"

Sound on Sound schreibt:
"It's been a long time since I listened to a loudspeaker at this price that has impressed me this much…The 21st century's NS10 might just have arrived"

Pro Audio Review Magazine:
"The D5 could arguably top a "$750 and under" small monitor classification; sonically, I agree that they compete with heavyweight competition from names such as like Neumann, Genelec and Focal, all of which are much costlier."

Mix Magazine:
"The D5’s imaging is superb, its sweet spot is wide, the silk tweeter is smooth and the low end truly goes down to 53 Hz. I’m impressed. At this price point, these speakers are nothing short of phenomenal."

Recording Magazine:
"I soon realized that something special is going on here."