Charisma 2

DER Röhrensound-Prozessor zur Kontrolle des Sättigungs- und Limiting-Verhaltens der Röhren für mehr Druck und Lautheit

Der Charisma ist eine gemeinschaftliche Entwicklung mit Manfred Reckmeyer, der seine ausgezeichneten Kenntnisse der Röhrentechnik und seinen Ideenreichtum hauptsächlich in kundenspezifischen Modifikationen von Röhren-Gitarrenverstärkern verwirklicht hat.

Charisma 2

Wer könnte also das Konzept des Charisma besser beschreiben als der Entwickler selbst:
"Seit es die digitalen Aufnahmemedien gibt, vermissen viele den nötigen Punch, wie man ihn von einer analogen Bandmaschine gewohnt ist, und so nehmen sie doch bestimmte Instrumente lieber noch analog auf, um die Tracks "zum Leben" zu erwecken."

Die hier beschriebene Problematik dürfte vielen vertraut sein. Der Charisma stellt allerdings eine Lösung dar, die weit über die bloße Simulation einer Bandsättigung hinausgeht. Die im Charisma realisierte Röhrenschaltung weist eine einzigartige Besonderheit auf: das Sättigungsverhalten der Röhren lässt sich manipulieren.

Dabei ist das Bedienungskonzept denkbar einfach aufgebaut: Jeder Kanal des Charisma verfügt über drei Potentiometer, mit denen Sie die Röhrenansteuerung (Drive), die Röhrenklangvariation (Charisma) und den Ausgangspegel (Output) kontrollieren können. Über den Drive-Regler wird die Ansteuerung der Röhrenelektronik eingestellt. Je höher der Wert der Ansteuerung, desto mehr harmonische Verzerrungen produziert die Röhre. Gleichzeitig verstärkt sich die Limitierung mit der Annäherung an die Sättigung der Röhre, was dichtere Verzerrungen zur Folge hat.
Mit dem Charisma-Regler lässt sich der Klang des "Bandsättigungseffekt" regeln. Hierbei stehen zwei Klangcharakteristika zur Verfügung: "soft" und "hard". Vergleichbar mit den schaltbaren Soft-/ Hard-knee-Charakteristiken bei Kompressoren kann stufenlos zwischen radikalem und weichem Einsatz der Röhren gewählt werden.
Im Soft-Regelbereich regeln sich die harmonische Verzerrung und das Limiting-Verhalten langsam ein - im Gegensatz zum Hard-Bereich auch schon bei geringeren Pegeln. Das Klangbild wird im Vergleich zur Hard-Charakteristik weicher, weniger brillant und erhält einen höheren Verzerrungsanteil. Im Hard-Regelbereich setzt die harmonische Verzerrung erst später ein, begrenzt dann aber hart den Pegel. Das Signal klingt perkussiver und hat viel Punch. Entsprechend der ausgewählten Charakteristik und Intensität können Anpassungen der Drive-Einstellungen die gewünschten Effekte unterstreichen.

Mit dem Output-Regler wird der Ausgangspegel des Kanals bestimmt. Pegelerhöhungen durch hohe Drive-Ansteuerungswerte können so wieder an Ursprungswerte angeglichen werden. Eine optimale Anpassung an nachfolgende Geräte ist dadurch sichergestellt. Der Active-Schalter ermöglicht den Vergleich zwischen bearbeitetem und unbearbeitetem Signal zur Klang- und Pegelkontrolle.

Mehr Infos auf: www.spl.info